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Das Geheimnis der Mondlichtgans
In einer Vollmondnacht, als der Nebel wie ein silberner Schleier über der Wiese lag, herrschte eine tiefe, mystische Stille.
Nur das leise Rascheln der Gräser und der ferne, hohle Ruf eines Käuzchens waren zu hören, während die Sterne so hell funkelten, dass die Grenzen zwischen Himmel und Erde zu verschwimmen schienen.
Mitten durch diesen Zauber schritt eine schneeweiße Gans. Sie wirkte nicht wie ein Tier dieser Welt; ihr Gefieder leuchtete im fahlen Licht wie aus reinem Mondlicht gewoben. Mit jedem ihrer bedächtigen Schritte über den feuchten Boden geschah ein kleines Wunder: Überall dort, wo ihr weißes Kleid das Gras berührte, erwachten winzige, helle Punkte zum Leben.
Es waren die Gänseblümchen.
Sie öffneten ihre zarten, weißen Kränze
und reckten ihre goldgelbe Mitte empor,
wie kleine Abbilder der Gestirne über ihnen. Man sagt, sie seien Sternensplitter, die im weichen Federkleid der Gans hängen blieben und die sie nun behutsam in die Erde pflanzte, damit das Himmelslicht auch am Boden Wurzeln schlagen konnte.
Die Gans hielt inne und senkte schützend ihren Kopf über die kleinen Blüten, die selbst in der tiefsten Dunkelheit ihr Licht nicht verloren. So standen sie gemeinsam im Nebel – die weiße Wächterin und ihre tanzenden Bodensterne. Erst als der Morgen graute, verschwand die Gans lautlos im Nebel, doch ihre leuchtenden Spuren blieben als ewiges Siegel der Nacht im Gras zurück.
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Schließe für einen kurzen Moment die Augen und tauche ein in die Magie des Märchens.
Ein Bild für die Seele:
Damit dieser Zauber auch vor deinen Augen lebendig wird, habe ich mithilfe der KI eine passende Illustration zu diesem Märchen kreiert. Du findest das Bild auf meinem Facebookprofil. Wie gefällt es dir? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
Viel Freude und lass dich verzaubern!!!
deine Michaela
(Inspirationen für dein Wohlbefinden: www.grüne-auszeit.de)
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